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Ernährung & Supplements · Mikronährstoffe

Vitamin D im Winter: Brauchst du wirklich Supplemente?

7 Min. Lesezeit 2026-06-01 YUTHI Redaktion

Von Oktober bis März steht die Sonne in unseren Breiten zu tief, um Vitamin D zu bilden. Was das bedeutet, wer betroffen ist und wann Supplemente sinnvoll sind.

Warum gerade im Winter

Den Grossteil unseres Vitamin D bildet die Haut selbst – aber nur, wenn die Sonne hoch genug steht. In den Breiten von Mitteleuropa ist das von etwa Oktober bis März kaum der Fall.

Im Winter zehren wir deshalb vor allem von den Speichern, die wir im Sommer angelegt haben. Sind diese knapp, sinkt der Spiegel.

Wie verbreitet ein Mangel ist

Auswertungen für Europa zeigen, dass ein beträchtlicher Teil der Bevölkerung – besonders im Winter – unter den empfohlenen Werten liegt (Cashman et al., 2016).

Ein Mangel verläuft oft unbemerkt, weil die Beschwerden unspezifisch sind.

Wer besonders betroffen ist

Höheres Risiko haben ältere Menschen, Personen mit dunklerer Haut, alle mit wenig Aufenthalt im Freien sowie Menschen, die sich stark bedeckt halten.

Auch Säuglinge sind eine klassische Gruppe, für die gezielt vorgesorgt wird.

Sinnvoll supplementieren

Gewissheit bringt ein einfacher Bluttest (25-OH-Vitamin-D), der je nach Anbieter ab CHF 30 kostet und teils von der Krankenkasse übernommen wird. Auf dieser Basis lässt sich gezielt dosieren.

Mehr ist nicht besser: Sehr hohe Dosen über lange Zeit können schaden. Halte dich an die Empfehlung deiner Ärztin oder deines Arztes.

Fazit

Für viele Menschen in der DACH-Region ist eine moderate Vitamin-D-Zufuhr im Winter sinnvoll – am besten abgestimmt auf den gemessenen Wert. Diese Inhalte ersetzen keine ärztliche Beratung.

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Quellen