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Diagnostik & Biomarker · Körperanalyse

DEXA-Scan: Körperzusammensetzung statt BMI

7 Min. Lesezeit 2026-05-11 YUTHI Redaktion

Der BMI verrät nicht, woraus dein Körper besteht. Ein DEXA-Scan zeigt genau, wie viel Muskel, Fett und Knochen du hast – und warum gerade das für ein langes Leben zählt.

Warum der BMI zu kurz greift

Der Body-Mass-Index setzt nur Gewicht und Körpergrösse ins Verhältnis. Er unterscheidet aber nicht zwischen Muskel und Fett – eine muskulöse Person kann denselben BMI haben wie eine untrainierte.

Für die Gesundheit ist jedoch entscheidend, woraus der Körper besteht.

Was ein DEXA-Scan zeigt

Ein DEXA-Scan misst mit sehr geringer Strahlendosis, wie viel Muskelmasse, Fettmasse und Knochendichte du hast – und wo das Fett sitzt (Prado & Heymsfield, 2014).

Besonders interessant ist das viszerale Fett rund um die Organe, das als gesundheitlich ungünstig gilt.

Warum das für Longevity zählt

Viel Muskelmasse und wenig viszerales Fett sind mit besserer Gesundheit im Alter verbunden. DEXA macht hier Fortschritte sichtbar, die die Waage allein verschweigt (Buckinx et al., 2018).

So lässt sich Training und Ernährung gezielter steuern als mit dem Gewicht allein.

Was du wissen solltest

Die Strahlenbelastung ist sehr gering, dennoch ist ein DEXA-Scan in der Schwangerschaft nicht geeignet. Für den Verlauf empfiehlt sich derselbe Gerätetyp unter ähnlichen Bedingungen.

Einmal jährlich reicht für die meisten völlig aus.

Fazit

DEXA ersetzt den BMI nicht überall, liefert aber ein deutlich genaueres Bild deines Körpers. Diese Inhalte sind allgemeine Information und ersetzen keine ärztliche Beratung.

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Quellen